Teilen ist das neue Haben

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Umgang der Deutschen mit Mode

Kleidung verkommt zur Wegwerfware. Laut einer Greenpeace-Umfrage haben die Deutschen 5,2 Milliarden Kleidungsstücke in ihren Schränken, von denen sie allerdings etwa vierzig Prozent sehr selten oder nie tragen. Hinzu kommt, dass 83 Prozent der Befragten noch nie Mode getauscht, zwei Drittel noch nie welche verliehen, über die Hälfte noch nie Kleidung weiter verkauft haben. Etwa 60 Prozent der unter Dreißigjährigen war noch nie bei einem Schuster.

Teilen ist das neue Haben

Statt im Müll zu landen, kann unliebsame Mode beim Kleidertausch einfach den Besitzer wechseln. Positiver Nebeneffekt: Kleidung bleibt so länger in Umlauf und schont gleichzeitig die Umwelt. Ein Kleidertausch bietet eine echte Alternative zum Neukauf. Greenpeace unterstützt mit der Aktion den aufkommenden Trend, zu teilen statt zu besitzen.

Wer steckt hinter unserer Kleidung

Der Dokumentarfilm „The True Cost” von Andrew Morgan skizziert die Bedingungen, unter denen unsere Kleidung entsteht: „The True Cost is a groundbreaking new documentary film that pulls back the curtain on an unseen part of our world and asks us each to consider, who pays the price for our clothing?” Ihn zeigen wir im Anschluss an die Kleidertauschbörse.

Das Eltern-Café stellt die Räumlichkeiten für die Veranstaltung und verpflegt währenddessen entgeltlich mit Speisen und Getränken.

Dates & Facts:

Greenpeace Kleidertausch in Kooperation mit dem Bürgerzentrum Villa Rü e.V.

+++ EINTRITT FREI! +++

Samstag, 19.03.16
Essen-Rüttenscheid, Erdgeschoss
15.00-18.00 Uhr

Film-Vorführung „The True Cost”:
Beginn 18.15 Uhr

Weiterführende Links

Greenpeace-Umfrage "Wegwerfware Kleidung"
Film "The True Cost"
Greenpeace "Konsumbotschaft"

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