STOP TTIP!

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Am heutigen Samstag protestierte Greenpeace Essen auf dem Burgplatz in der Essener Innenstadt gegen das Freihandelsabkommen "TTIP". Die Aktion war Teil des weltweiten Aktionstags gegen das Geheimabkommen zwischen der EU und den USA. Hintergrund ist die geplante Fortsetzung der Verhandlungen am 20.04.2015 in New York.

Im Rahmen unseres Infostandes konnten sich Passanten über die möglichen Risiken für den Umwelt- und Verbraucherschutz informieren und sich mit ihrer Unterschrift an der selbstorganisierten EU-Bürgerinitiative "STOP TTIP!" beteiligen.  „Handelsabkommen dürfen nicht unsere Umwelt- und Verbraucherstandards ändern und ermöglichen, dass Konzerne Staaten vor privaten Schiedsgerichten verklagen können,“ sagt Björn Ahaus von Greenpeace Essen. „Deshalb fordern wir den Stopp der TTIP-Verhandlungen.“

Insgesamt waren 51 Greenpeace-Gruppen in Deutschland gegen TTIP auf der Straße. Hinzu kamen weitere Aktionen anderer NGOs. Weltweit fanden über 700 Aktionen statt.  

In den vergangenen Jahrzehnten hat die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace mit dazu beigetragen, dass in der Europäischen Union notwendige Schutzstandards aufgestellt wurden. Anwendung finden diese bei Gentechnik in der Landwirtschaft, beim Einsatz von Pestiziden und anderen Chemikalien sowie für den Klimaschutz. Den Standards stehen die Lobby-Interessen der Wirtschaft in den USA wie auch in der EU entgegen. Industrieverbände wollen die Schutzstandards und das ihnen zugrunde liegende Vorsorgeprinzip im Rahmen der TTIP-Verhandlungen abbauen.

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