RWE: "Schrecken ohne Ende"

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#‎RWE‬-Pleite-Kraftwerk Gekko: "BER des Ruhrgebiets" (WAZ)

Die WAZ nennt das Gemeinschaftkraftwerk Steinkohle (kurz GEKKO) der RWE AG und von 25 Stadtwerken in Hamm heute im Wirtschaftsteil den "‪#‎BER‬ des Ruhrgebiets":
http://www.derwesten.de/…/ende-mit-schrecken-aimp-id1122968…

Wir haben uns damals in Dortmund zusammen mit dem BUND Dortmund dafür eingesetzt, dass die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) sich nicht an dem Projekt beteiligt und vor dieser gigantischen Fehlinvestition auf Kosten des Klimas gewarnt.

Legendär auch das Bild von der Grundsteinlegung (siehe Link unten) auf dem Kanzlerin Merkel und der damalige RWE-Chef Großmann sich mit Schnaps zuprosten und das die unselige Allianz von Politik und Energiewirtschaft symbolisiert.

Leider hat man damals nicht auf uns gehört. Mit einer Stimme Mehrheit im Dortmunder Stadtrat wurde für das Projekt gestimmt (peinlicherweise mit einer Stimme der NPD). Das ist umso ärgerlicher als jetzt klar ist, die beteiligten Stadtwerke müssen bedeutende Verluste durch das Projekt hinnehmen (u.a. Dortmund bislang 65 Mio. und Bochum 13 Mio. €) die nie wieder eingespielt werden können.
Man kann nur hoffen, dass nun ein Umdenken in den Köpfen von Entscheidern in der Region einsetzt, denn klar ist: mit Kohle lässt sich - zum Glück für Klima- und Gesundheitsschutz - immer weniger ein Geschäft machen.
Leider hält etwa RWE immer noch an Planungen für ein neues Braunkohlekraftwerk im Rheinland fest - obwohl Sigmar Gabriel gerade millionenschwere Subventionen für den RWE-Konzern beschlossen hat, damit dieser alte Braunkohlekraftwerke abschaltet. Ein IrRWEg!

Leider hält die Kommunalpolitik in vielen Ruhrgebietsstädten immer noch in Nibelungentreue zu RWE. Wie das Beispiel dieses Pleiteprojektes zeigt ist das ein massives Hindernis für die ‪#‎Energiewende‬ im Ruhrgebiet. Denn durch solche Fehlinvestitionen fehlt Geld für zukunftsfähige Investitionen in Erneuerbare Energien und zum anderen führt die Verflechtung von Konzern und Politik zur Verlangsamung der notwendigen energiepolitischen Modernisierung. Die Zeche zahlen am Ende wie üblich die Bürgerinnen und Bürger.

 

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