Arktis: Protest bei Shell

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+++ 26.09.2015: Globaler Aktionstag für erneuerbare Energien +++ Deutschland: Protest an über 100 Shell-Tankstellen in 40 Städten +++ Aktivisten auch in Essen aktiv +++

Am Samstag, den 26.09.2015 fanden im Vorfeld des Weltklimagipfel in Paris weltweit Greenpeace-Aktionen für Erneuerbare Energien statt. In Deutschland konzentrierten sich die Aktionen auf Shell. Der Ölkonzern plante, in der Arktis (vor der Küste von Alaska) nach Öl zu suchen. Probebohrungen hatten im Sommer dieses Jahres bereits stattgefunden. In 40 deutschen Städten wurde daher an und auf Shell-Tankstellen gegen die gedankenlose Förderung von fossilen Brennstoffen demonstriert. Greenpeace-Aktivsten brachten dabei auch Sticker mit Protestbotschaften auf den Tankstellen an. In Essen wurden drei Tankstellen auf diese Weise "verziert".

+++ Update 28.09.2015 +++ Shell gibt Öl-Pläne auf! +++

Überraschung am Montagmorgen: Nur zwei Tage nach den Protestaktionen gab Shell bekannt, die Ölförderung in der Arktis einzustellen und "auf absehbare Zeit" keine neuen Förderversuche zu unternehmen. Offiziell gab der Konzern an, die Bohrungen würden sich finanziell nicht rechnen und Auflagen für die Ölförderung durch die US-Regierung seien zu komplex. Aber auch über die 7 Millionen Unterschriften für den Schutz der Arktis, die Greenpeace in den letzten Jahren gesammelt hatte, sowie die zahlreichen Proteste an den Tankstellen dürften in die Überlegung mit eingeflossen sein.

Als Sieger dieser Geschichte geht die Arktis mit ihren zahlreichen unberührten Regionen und einer einzigartigen Tierwelt hervor, sowie alle Menschen, die sich in den letzten Jahren für ihren Schutz eingesetzt haben. 

Alle Infos zur Arktiskampagne finden Sie hier:

https://www.greenpeace.de/schuetzt-die-arktis

Arktisschutz ist Klimaschutz - Werden Sie Arktisschützer!

http://www.savethearctic.org/   

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