Arktis-Aktion der JAG Essen

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Der Eisbär ist in Not. Das Klima erwärmt sich. Die Pole schmelzen. Neue Öl-Bohrungen in der Arktis.

Das alles sind Schlagzeilen, die in der letzten Zeit immer häufiger in den Nachrichten vorkommen. Wir von Greenpeace wollen nicht tatenlos dabei zusehen, wir wollen handeln und die Menschen darüber informieren, dass unsere Umwelt in Gefahr ist.

Soweit hat das bestimmt jeder mitbekommen. Unsere Jugendgruppe wollte jedoch gezielt auf dieses Problem hinweisen und plante eine Aktion zu diesem Thema. Am 19.12.2015 war es dann soweit: Wir fuhren von unserem Büro in die Innenstadt, mit einem Eisbär im Schlepptau. Der Eisbär erregte schon in der U-Bahn sehr viel Aufmerksamkeit, erst recht als wir durch die Stadt liefen. An unserem zugewiesenen Platz angekommen, holten wir unsere Klemmbretter mit Unterschriftenlisten und unseren Flyern zum Thema Arktis heraus und stellten uns mit unseren Schildern neben unserem Eisbären. Schon in den ersten 5 Minuten kam die erste Gruppe auf uns zu und wollte ein Foto mit dem weißen Riesen machen. Diese ungeteilte Aufmerksamkeit hatten wir bis zum Ende der Aktion um 17 Uhr. Der Eisbär half uns unsere Botschaft und unsere Flyer unter die Passanten zu bringen.

Wir wollten mit dieser Aktion auf das Schmelzen der Pole, die Gefährdung des Eisbären und den Klimawandel aufmerksam machen. Greenpeace fordert ein Verbot für Ölförderungen in arktischen Gewässern, die Errichtung eines umfassenden Schutzgebiets rund um den Nordpol, und die Prävention der industriellen Fischerei in bislang eisbedeckten Gewässern. Unsere Aktion war ein Erfolg: unsere Botschaften sind angekommen und es wurden viele Flyer verteilt. Dank des großen Zuspruchs sind wir sehr zufrieden mit der Aktion.

Eine Aktion ändert vielleicht nichts am Klimawandel, aber Umdenken beginnt ja bekanntlich in den Köpfen….

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Greenpeace Deutschland

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