1. Essener Kleidertauschbörse

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Danke Leute, dass ihr uns die Bude eingerannt habt! Wir finden die Aktion war ein voller Erfolg, viele Klamotten haben ihre Besitzer gewechselt und vermeiden somit einige Neukäufe, so soll es sein. Es sind natürlich erwartungsgemäß mehr Sachen gebracht als wieder mitgenommen worden. Diese gehen als ordenliche Kleiderspende ans Frauenhaus und die Flüchtlingshilfe.

Die Greenpeace-Gruppe Essen ludt zum Ausmisten ein! Am Sonntag, den 05. Oktober 2014 organisierten wir eine Kleidertauschbörse, bei der Besucher mitgebrachte, gut erhaltene Kleidungsstücke untereinander tauschen konnten. Eintritt frei.

Die Kleidertauschbörse läuft ein bisschen wie ein Flohmarkt ohne Geld ab. Besucher geben Textilien vor Ort bei den Ehrenamtlichen von Greenpeace ab, die die Kleidungsstücke sortieren – Kaputtes, Schmutziges sowie Unterwäsche und Socken werden zurückgegeben. Gut erhaltene Textilien werden zum Stöbern ausgelegt. Klamotten, die einem gefallen, kann man mitnehmen. Da dies unentgeltlich ist, ist jeder aufgerufen, nur so viel einzupacken wie er auch gebracht hat – und umgekehrt.

Mit der Aktion will Greenpeace Essen auf Umweltbelastungen durch die Produktion neuer Kleidungsstücke aufmerksam machen und zugleich für ein nachhaltiges Konsumverhalten plädieren. Deutschland importiert im Jahr über 800.000 Tonnen Textilien, im Durchschnitt kauft jeder Deutsche 70 Kleidungsstücke pro Jahr. Weil Hersteller bei der Produktion der Textilien oftmals giftige Schadstoffe einsetzen, wird das Trinkwasser in Produktionsländern wie China, Pakistan und Indien vergiftet. International ruft Greenpeace Modefirmen daher auf, Schadstoffe durch ungefährliche Substanzen zu ersetzen.

Zeche Carl: Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, 45326 Essen

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