Wahlkompass zur Kommunalwahl

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Am 25. Mai 2014 entscheiden Sie nicht nur über den neuen Stadtrat, sondern damit auch über die Entwicklung der Umweltpolitik in Essen. Greenpeace hat die Spitzenkandidaten aller im Essener Stadtrat in Fraktionsstärke vertretenen Parteien zu umweltpolitischen Themen befragt: SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke. und das Essener Bürger-Bündnis (EBB).
 

Vorgehen: Alle Spitzenandidaten, der im Stadtrat vertretenen Parteien wurden per Mail gebeten, zu den Fragen kurz Stellung zu beziehen. Das Essener Bürger-Bündnis und Die Linke. haben leider nicht auf unsere Fragen geantwortet.

 

Nachtrag (21.05.2014): Die Linke. haben uns in dieser Woche auch ihre Antworten auf die von uns erarbeiteten Fragen zugeschickt. 

 

Die Reihenfolge der Antworten entspricht der Stimmverteilung im Essener Stadtrat von 2009.
 

Greenpeace setzt sich für eine vollständige Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien bis 2050 ein – für den Atomausstieg und den Klimaschutz. Dazu muss in Deutschland in den nächsten Jahren v.a. ein dezentrales Netz flexibler Kraftwerke aufgebaut werden. Das hat mehrere Vorteile: Saubere Energie wird nah am Verbrauchsort erzeugt und kann effizienter genutzt werden. Gleichzeitig schaffen dezentrale, Erneuerbare Energien Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Kommunen – 2012 im Umfang von gut 11 Mrd. Euro. Zwei Drittel davon kamen den Städten und Gemeinden zugute.

 

Unser Wirtschaften treibt die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen unaufhörlich voran – auf Kosten künftiger Generationen. Wir müssen umdenken – auch in den Kommunen. 

 

Wir fragten Rainer Marschan (SPD), Thomas Kufen (CDU), Hiltrud Schmutzler-Jäger (GRÜNE), Hans-Peter Schöneweiß (FDP):

 

1. Verkehr: Wie wollen sie die Nutzung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bus & Bahn, Fahrrad oder Car-Sharing in Essen fördern?  

 

2. Energiewende: In welchem Bereich wollen Sie ansetzen, um die Potenziale der Energiewende für Essen stärker nutzen und fördern zu können?

 

3. Bürger-Energie: Wie wollen Sie die Energiewende in Bürgerhand mit lokalen Maßnahmen fördern?

 

4. Kraft-Wärme-Kopplung: Wie möchten Sie Kraft-Wärme-Kopplung in Essen und der Region fördern?

 

5. Klimaschutz: Welche zusätzlichen Maßnahmen planen Sie um das städtische Klimaschutzziel von -40% CO2 bis zum Jahr 2020 (im Vergleich zum Basisjahr 1990) noch zu erreichen?

 

6. Steag: Wie möchten Sie die Entwicklung der STEAG zu einem zukunftsfähigen Unternehmen mit sauberer Energieerzeugung fördern?

 

7. Artenvielfalt: Planen Sie Maßnahmen mit denen die Stadt Essen die biologische Artenvielfalt erhöhen kann?

 

8. Landwirtschaft: Sollte die Stadt Essen die regionale ökologische Landwirtschaft und das urbane Gärtnern unterstützen? Wenn ja, wie?

 

9. Öffentliche Beschaffung der Stadt Essen: Welche konkreten Pläne haben Sie, um die öffentliche Beschaffung der Stadt Essen ökologischer und nachhaltiger zu gestalten?

 

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