Schluss mit Massentierhaltung!

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Essen, 03.08.17 - Die JAG Essen postierte sich vor der der Lidl-Filiale (Eleonorastr. 2, 45136 Essen), um sich mittels Flyern, Schildern und einem Banner gegen Massentierhaltung stark zu machen. Mittels der Unterstützung von Mitgliedern der JAG Frankfurt, klärten wir über den Hintergrund von Fleischprodukten auf und sprachen  uns für eine klare Kennzeichnung aus.

Belastete Gewässer, der Schwund von Regenwald und Arten und eine qualvolle Haltung – Massentierhaltung stellt sowohl eine Bedrohung für das Tier als auch für unseren Planeten dar. Wo wir den Regenwald für das Futtermittel Soja abholzen und massenhaftes Tierleid geschehen lassen, fällt immer die Verantwortung auf uns Menschen zurück. Aufgrund unseres Konsumverhaltens, Fleisch zu möglichst billigen Preisen  erwerben zu wollen, stellt die derzeitige Tierhaltung eine Riesenbelastung für Tiere und Umwelt dar. Die derzeitigen Praktiken können und wollen wir nicht länger aktzeptieren und möchten uns daher für eine artgerechte Tierhaltung einsetzen.

Für eine Ära des bewussten Essens muss jedoch die Bedingung vorhanden sein, die Herkunft von Fleischprodukten eindeutig im Supermarkt  erkennen zu könnne. Um dem Konsumenten den Einkauf von Fleisch aus angemessener Haltung zu erleichtern, plädiert Greenpeace für eine eindeutige Kennzeichnung von Fleischprodukten. Mithilfe von Siegelratgebern gaben wir den Passanten eine Hilfe für den Einkauf von Fleischprodukten mit auf den Weg.

Letztendlich konnten wir auch dieses Mal wieder viele Passanten unter dem Slogan #iss gut jetzt für unser Anliegen begeistern. Dies motiviert uns weiterhin, uns  für eine artgerechte und umweltschonende Tierhaltung einzusetzen.

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